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Hilden

Hilden - Was liegt näher 

Hilden liegt 15 km von der Landeshauptstadt Düsseldorf und ist mit ca. 57.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt im Kreis Mettmann. Das Stadtgebiet grenzt im Norden an Erkrath, im Nordosten an Haan, im Osten und Südosten an Solingen, im Süden an Langenfeld und im Westen an Düsseldorf.

Die erste urkundliche Erwähnung fand Hilden im Jahr 985 als Dorf, das zum Gebiet des Erzbistums Köln gehörte. Während des Mittelalters blieb der Flecken jahrhundertelang unbedeutend, sieht man von einigen Grenzstreitigkeiten zwischen den Erzbischöfen und dem Grafen von Berg ab. Im 13. Jahrhundert wurde die romanische Kirche (heute: Reformationskirche) errichtet, die gemessen an der damaligen Einwohnerzahl von wenigen Hundert eine beachtliche Größe erreichte.

Einen gewaltigen Schub an Einwohnern und wirtschaftlicher Bedeutung erhielt Hilden mit der Industrialisierung. Entlang der Itter, die Hilden durchzieht, siedelte sich schon früh Textilindustrie an. Später folgten Lederindustrie und Metallverarbeitung, schließlich auch chemische Industrie und Stahlbau (Mannesmann-Röhrenwerke). Der Aufschwung führte dazu, dass Hilden bereits 1861 Stadtrechte erlangte. Es folgten der Bau von Straßenbahnlinien, die Einrichtung öffentlicher Beleuchtung und des Krankenhauses. 1900 zog die Stadtverwaltung in ein großzügiges Rathaus um und Hilden bekam sein Stadtwappen, das bis heute unverändert geblieben ist.

Hilden bietet ein breites Freizeit-Angebot. Außer vielen Parks und Spielplätzen besitzt Hilden zwei große Schwimmbäder: das Hildorado, ein überregional bekanntes Hallenschwimmbad, und das Waldbad in naturnaher Lage Wald.

Hilden hat auch ein kleines Kino mit drei Sälen sowie mehrere Jugendtreffs, Kegelbahnen und einen Minigolfplatz.

Hilden hat nur wenige herausragende Baudenkmäler. Als Sehenswürdigkeiten kann man die aus dem 13. Jahrhundert stammende Reformationskirche mit umliegenden Fachwerkhäusern, größtenteils aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, und den Marktplatz bezeichnen. Die Mittelstraße ist als Haupteinkaufsstraße vollständig zur Fußgängerzone umgestaltet worden und hat sich einen recht angenehmen Charakter bewahrt. Neben dem alten Rathaus (nach dem Verwaltungsneubau 1990 zum Bürgerhaus umgestaltet) und der katholischen Kirche St. Jakobus steht dort noch eine ansehnliche Zahl von Bürgerhäusern aus der vorletzten Jahrhundertwende. Interessant ist ein Besuch im Wilhelm-Fabry-Museum, das in einer historischen Kornbrennerei eingerichtet worden ist und sich sowohl dem Leben und Wirken des berühmtesten Bürgers von Hilden – Wilhelm Fabry – als auch medizinhistorischen Themen in Wechselausstellungen widmet. Regelmäßig finden dort auch künstlerische Themenausstellungen statt, die weit über Hilden hinaus Beachtung finden. Einen guten Einblick in die zeitgenössische Sakralkunst gewährt die kath. St. Konrad-Kirche im Hildener Süden, die in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts von Hermann Gottfried u. a. mit einem monumentalen Altarbild und einem siebenteiligen Bilderfries ausgestaltet wurde.

Sehenswert ist auch zur Weihnachtszeit das "Hildener Weihnachtshaus", das Eigenheim eines ortsansässigen Unternehmers, welches zur Weihnachtszeit mit einer Lichtinstallation im amerikanischen Stil aufwändig geschmückt wird.

Die einseitig industriell geprägte Wirtschaftsstruktur, die Hilden während des 20. Jahrhunderts aufwies, gehört heute der Vergangenheit an. Wenige Großbetriebe sind heute noch erhalten, darunter ICI (ehemals Wiederhold-Werke, Lacke und Farben) und 3 M. Insbesondere der Niedergang der Stahl- und Metallindustrie zwang die Stadt zum gewerblichen Strukturwandel, der äußerst erfolgreich verlaufen ist. Der Schwerpunkt der Gewerbeansiedlung liegt bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, die je nach betrieblicher Ausrichtung in Stadtrandlagen oder in der Innenstadt angesiedelt sind. Dabei wurde darauf geachtet, dass der Nachfrage nach kleinen Gewerbeeinheiten durch entsprechende Parzellierung der Gewerbefläche Rechnung getragen wurde. Angesichts der extremen Flächenknappheit in einer der dichtest besiedelten Städte Deutschlands ist auch die Arbeitsplatzintensität ein Ansiedlungskriterium für neue Unternehmen. Im Laufe der achtziger und neunziger Jahre hat sich Hilden so als Dienstleistungs- und Technologieschwerpunkt etablieren können.

Zudem bewirbt das Hildener Stadtmarketing intensiv den Handelsstandort Hilden. Insbesondere der Einzelhandel ist intensiv gefördert worden, so dass der Ruf der Einkaufsstadt Hilden Nachfrage aus allen angrenzenden Kommunen anzieht. Auch der Großhandel hat in Hilden eine lange Standorttradition. Aufgrund der extrem verkehrsgünstigen Lage hat sich eine Vielzahl von Speditions- und Transportunternehmen angesiedelt.

Öffentliche Institutionen runden das Bild ab: So ist Hilden Standort eines Finanzamtes, des Landesprüfungsamts und des landeseigenen Instituts für öffentliche Verwaltung. In der Kaserne ist u. a. das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr stationiert.

Zu den in Hilden ansässigen Unternehmen gehören 3M, ICI und QIAGEN, JMT und ProACTIV, Eyckeler & Malt, viele Betriebe aus dem Technologie- und Logistik-Sektor sowie im Bereich der Printmedien der Verlag Deutsche Polizeiliteratur und die Bäckerblume.

 Quelle: Wikipedia

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